Kurzportrait: Internationaler Meister im Fernschach - CC IM Werner Wakolbinger

Zu meiner Person:

Geboren 29.7.1951 in Schönegg, Bez. Rohrbach, Oö., verheiratet, 2 Töchter (11 und 9 Jahre alt), von Beruf Gemeindeamtsleiter in Feldkirchen a.d.D.,weitere Hobbys: Radfahren und Fliegenfischen.

Nahschach habe ich von ca. 1973-Ende 1991 insbesondere im Rahmen der Oö. Mannschaftsmeisterschaft (Kreisligen, 1. und 2. Landesliga) bei den Vereinen (SV Freistadt, TSU Vorderweißenbach, Feldkirchen a.d.D. und SV Ottensheim) gespielt. Meine letzte "ernste" Nahschachpartie habe ich im Sommer 1992 anläßlich einer Uhrenhandicap-Veranstaltung in Feldkirchen/D. gegen GM. Ye Jiangchuan (China) gespielt (1/2 mit den schwarzen Steinen). Seit diesem Zeitpunkt spiele ich nur mehr (familiär- und berufsbedingt) Fernschach.


Bisherige Fernschachlaufbahn:

  • Beginn mit dem Fernschachspiel 1974 (animiert dazu von Prof. Hruschka, Freistadt, mit welchem ich zuerst beim SV Freistadt und später bei der Schachsektion der TSU Vorderweißenbach viele Jahre gemeinsam an Mannschafts-Meisterschaftskämpfen im Rahmen der Oö. Mannschaftsmeisterschaft teilgenommen habe)

  • Teilnahme an der 13. ÖFSM. 1975/76, Gruppe D, dabei 4. Platz unter 14. Teilnehmern

  • Wiederaufnahme des FS-Spiels 1984 mit Start in 2 EU-Turnieren in der I. Klasse (EU/I/1311 und EU/I/1347) mit jeweiligem Gewinn beider Turniere und gleichzeitiger Qualifikation für die Hauptturnierklasse

  • 1986: Start in 3 Vorgruppen des VI/VII-ICCF-Cups und Gewinn der Gruppen 140 und 195 mit 8,5 und 9,5/10.

  • 1987-1989: Bestreitung von 1 EU-Turnier in der Hauptturnierklasse (EU/H/861) mit Beendigung als Sieger (5,5/6) und Qualifikation für die Meisterklasse, anschließend Teilnahme an EU-Turnieren in der M-Klasse mit jeweiliger Plazierung in der oberen Turnierhälfte.

  • Gewinn des nat. Turnieres A/M/GT/2 mit 6/8 punktegleich mit IM. Teichmeister - Erringung der 1. ÖFM-Norm

  • Teilnahme an der 21. ÖFSM. 1991/92; 3. Platz mit 9,5/14 punktegleich mit dem Zweitplazierten - Erringung der 2. ÖFM-Norm, daraufhin Verleihung des ÖFM-Titels

  • Teilnahme am Finale der IV. EU-MSM (Brett 12), 7/11, Erringung der 1. IM-Norm

  • Bestreitung von 2 Masternorm-Turnieren (MN 17 und MN 34), IM-Norm jeweils 6 ½ Punkte, beide Turniere sind noch nicht gänzlich beendet.

  • MN 17: 1. Platz mit 7 ½ / 10 - Erringung der 2. IM-Norm und anschließende (1998) Verleihung des IM-Titels

  • MN 34: derzeit 6/10 bei 1 noch offenen Partie, welche allerdings für mich auf Gewinn steht.
Meine persönliche Meinung über das Fernschach:

Die ideale Form der Beschäftigung mit Schach, da es hiebei keinen Zeitdruck durch eine Schachuhr gibt und man auch nicht den sehr oft mindernden äußeren Spielbedingungen wie beim Nahschach ausgesetzt ist.
Wesentliche weitere Vorzüge gegenüber dem Nahschach:

  • Die Analyse steht im Vordergrund und man kann durch Fleiß und Ausdauer mehr erreichen
  • Im Gegenteil zum Nahschach sind gravierende Fehler äußerst selten und es liegt daher das Partieniveau höher als beim Nahschach
  • Fernschach bietet für jeden die Möglichkeit Schachfreunde in aller Welt kennen zu lernen und ist sohin der ideale Kompromiss zwischen der Begeisterung zum Schach einerseits und den familiären- und beruflichen Erfordernissen andererseits.